Neuseeland, Cape Reinga

Mein Weg hat mich inzwischen bis in den hohen Norden geführt. Die letzten 100 Kilometer ab Kaitaia lege ich auf einem alten Bekannten, dem State Highway 1, zurück, der sich hier oben im Norden kurvenreich zwischen grünen Hügeln und schließlich bergiger Tundra dahinwindet.

Der State Highway 1 ist der längste und somit auch bedeutendste Highway Neuseelands und führt vom Cape Reinga im hohen Norden bis runter auf die Südinsel, nach Bluff, von wo aus die Fähren nach Stewart Island ablegen.

Wie ich am Cape ankomme ist es sehr windig aber klar. Gemütlich laufe ich zunächst raus zum Leuchtturm, von wo aus man auf die beiden Meere sehen kann. Hier am Cape treffen nämlich die Tasmansee und der pazifische Ozean aufeinander, was man anhand der unterschiedlichen Wasserfärbungen ganz schön sehen kann.

Vom nordwestlichsten Punkt der Nordinsel wandere ich etwas mehr Richtung Osten und gelange über den wundervollen Cape Reinga Coastel Walkway entlang der felsigen Klippen schließlich zur menschenleeren Sandy Bay, wo ich mich niederlasse und die Geräusche der Wellen auf mich wirken lasse.

Auf dem Rückweg Richtung Süden nehme ich dann noch einen kleinen Umweg auf mich und fahre einen Teil der Strecke über den Ninety Mile Beach Road, ein Strandabschnitt des Ninety Mile-Strands, der als offizielle Straße ausgewiesen ist. Lässt mich spontan an meine dreitägige Allrad Jeeptour vor zwei Jahren in Australien auf der Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, zurückdenken, auf der ich meinen bisher wohl beeindruckendsten Blick aufs Meer erhascht habe.

Die Klippen am Cape Reinga.
Die Klippen am Cape Reinga.
Das Cape Reinga.
Die Klippen am Cape Reinga.
Der kleine Baum in der Mitte am Hang des linken Felsens trägt den Namen „Te Aroha“ und markiert laut den Maori den Eingang zur Unterwelt, wo die Geister auf durch des Baumes Wurzeln geformten Stufen nach unten steigen…
Die Klippen am Cape Reinga.
Der Pfad zum Sandy Bay.
Der Pfad zum Sandy Bay.
Der Sandy Bay.
Am Sandy Bay…
Am Sandy Bay…
Die Klippen am Cape Reinga.
…und dann zurück Richtung Süden.
Auf dem Ninety Mile Beach Road.
Auf dem Ninety Mile Beach Road.
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