Altr kommt aus der Türkei und beklagt sich darüber, dass jeder Kebap für ein türkisches Gericht hält, obwohl es ursprünglich eigentlich irgendwo aus dem libanesischen Raum komm. Egal…bevor wir uns zum Monkey Beach aufmachen, suchen wir in Georgtown’s indischem Viertel nach Bananen, die ursprünglich eigentlich auch irgendwo anders herkommen.
Der Monkey Beach liegt etwas abseits im Nordwesten der malaysischen Insel Penang und für meinen letzten Tag auf Penang haben Alpr und ich uns vorgenommen, gemeinsam ein Abenteuer zu erleben. Mit dem Linienbus 101 kommen wir bis an den Eingang des Penang National Park, wo wir uns mit unserem Vorhaben in eine Liste eintragen; damit die Parkwache weiß, wer sich in etwa wo in dem unerschlossenen Gebiet aufhält.
Bei über 30°C und deutlich höherer Luftfeuchtigkeit als in irgendeinem anderen asiatischen Land, dass ich in den letzten Wochen besucht habe, mache ich mich mit Alpr zusammen Richtung Monkey Beach auf. Die Entfernung zu unserem Ziel beträgt rund 3 Kilometer, was die meisten Touristen heutzutage vermutlich entspannt mit den Booten zurücklegen, die man am Eingang zum Nationalpark chartern kann. So ein Weg am Wasser entlang gerät da recht schnell in Vergessenheit…
Der alte, großteils verfallene und bereits von der Natur zurückeroberte Pfad windet sich Meter um Meter an den felsigen Klippen entlang weiter Richtung Westen. Bereits nach Minuten sind Alpr und ich nass geschwitzt doch folgen wir dem teils schwer zu erkennenden Pfad abenteuerlustig weiter durchs Unterholz. An den besonders gefährlichen Stellen wurden in der Vergangenheit kleine Brücken und Treppen verbaut, die jedoch bereits ziemlich marode sind und wodurch ich achtsam und nur sehr langsam einen Fuß vor den anderen setze. Woher der Strand seinen Namen hat, bleibt kein Geheimnis; auf unserem Weg hören wir sie schon immer wieder ganz in der Nähe unseres Weges und als wir nach knapp zwei Stunden endlich unser Ziel erreichen, sehen wir sie dann auch in Strandnähe umhertollen und nach Futter sowie Spielzeug Ausschau halten: Affen. Clevere, kleine Biester, die dir, wenn du nicht aufpasst, alles klauen, was nicht niet- und nagelfest ist. Und wehe, du schimpfst sie…dann werden sie zickig und veräppeln dich, in dem sie Augen und Mund weit aufreißen.
Der Monkey Beach liegt direkt vor uns und das Meerwasser glitzert im Sonnenschein, während die Wellen sanft über den Sandstrand streichen. Es sind weit weniger Badegäste da als erwartet, was uns natürlich entgegenkommt. Alpr und ich ziehen unsere Schuhe aus und laufen Barfuß den Strand entlang, stolz auf den gemeisterten Weg, der hinter uns liegt. Während uns das kalte Salzwasser an den Füßen kitzelt und eine leichte Meeresbrise für Erfrischung sorgt, schauen wir uns nach einem geeigneten Plätzchen um, an dem wir unsere Energiereserven wieder auffüllen können, bevor wir die Strecke nach einem erfrischenden Bad im Meer zurückgehen wollen. Wir haben Hunger…





























