Nach 20 Tagen auf Sri Lanka heißt es Abschied nehmen. Nach einer letzten Nacht bei Sheron im Island Hostel Mount Lavinia, wo ich während meiner Zeit auf Sri Lanka insgesamt dreimal Quartier bezogen habe und wo ich stets wieder vorbeischauen würde, mache ich mich um 10.00Uhr Richtung Bahnhof auf, von wo aus ich mit dem Zug nach Colombo reinfahre. Am Hauptbahnhof, Station Colombo Fort, angekommen, schultere ich meine zwei Backpacks und marschiere zum Busbahnhof, der in Gehweite zu Colombo Fort liegt, um von dort aus mit dem Bus an den Flughafen zu fahren. Und von dort aus geht um 14.40Uhr mein Flug nach Madurai, Indien.
Ich bin gespannt, was mich im großen Indien erwartet; seit meiner ersten Reise höre ich über das Land im Norden die Geschichten der Reisenden, deren Wege sich mit dem meinen kreuzten. Das Land, dass so viel anderster ist als alle Länder, die man bereisen kann. Das Land, in dem arm und reich, wunderschön und abgrundtief hässlich so nah beieinander liegen. Indien.
…denke ich an meine Ankunft auf Sri Lanka zurück, meine erste Busfahrt vom Flughafen nach Colombo rein, meine Ankunft in Colombo Fort, meine erste Beobachtung des Szenarios, wenn ein Zug in einen Bahnhof einfährt und dann zum Stillstand kommt…überall, wo Geschäftigkeit zu finden war, war auch die Hektik spürbar, Chaos und Lautstärke lag in der Luft und die Eile war so viel intensiver als in den südostasiatischen Ländern, aus denen ich gekommen war. Glaubt man den Geschichten, dann ist das Treiben auf Sri Lanka die Vorstufe zu Indien. Aber…man gewöhnt sich an alles. Und wenn ich nun auf die letzten drei Wochen zurückblicke…
Well done, Sri Lanka! War eine schöne Zeit!







