Laos, Phonsavan, Plaine de Jarres

Phonsavan hält selbst nicht viel bereit. Ein kleines Örtchen, dass es mit etwas Glück zur Provinzhauptstadt geschafft hat.

Nennenswert ist das SOS-Kinderdorf, welches ich von außen bestaunen kann, die Mulberries-Farm, wo ich etwas über die Entstehung von Seide lerne und selbstverständlich die Plaine de Jarres.

Rund um Phonsavan finden sich an wenigen verschiedenen Stätten Hunderte von ausgehöhlten Monolithen. Die riesigen Steinkrüge sind einmalig auf der südostasiatischen Halbinsel und bis heute ist ungeklärt, welcher Zivilisation die Krüge entstammen. Man geht davon aus, dass es sich dabei um Begräbnisstätten handelt, da im Inneren der Krüge Überreste eingeäscherter Knochen und farbiger Glasperlen gefunden wurden. Das grobe Alter wird auf etwa 500-100 v.Chr. datiert.

Einer thailändischen Legende nach handelt es sich bei den Steinkrügen um gigantische Becher, aus denen die Riesen vor Tausenden von Jahren Reiswein tranken…

Das Bild ist aus einem Schützengraben heraus entstanden. Bei den dunklen kreisrunden Flächen auf der Ebene vor uns handelt es sich um Bombenkrater aus dem zweiten Indochinakrieg.

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