Gut 9 Stunden waren wir gestern unterwegs, bis wir mit Einbruch der Nacht das Zwischenziel Pakbeng, ein kleines Örtchen im Nirgendwo, erreicht haben. Glücklicherweise war die Unterkunft (für umgerechnet 2,50€) schnell gefunden und nach einem zügigen Abendessen und ein paar kleineren Provianteinkäufen für den nächsten Tag lag ich um 9:00pm völlig erschöpft und gemäß dem Thema “in der Koje”. Nichtstun kann so anstrengend sein…
Der zweite Tag startet etwas kühler als der Tag zuvor aber die Sonne steigt auf…wie ziemlich jeden Tag hier in Laos. Nachdem gestern alles neu und aufregend war, Fotos geschossen wurden und sich die Zeit ab Nachmittags irgendwann endlos in die Länge zu ziehen schien, wissen wir heute, was auf uns zukommt; der zweite Tag ist entspannter.
…und so schippern wir erneut stromaufwärts auf einem der größten Flüsse Asiens. Entsprungen in Tibet, schlängelt sich der mächtige Mekong gemächlich durch insgesamt sechs verschiedene asiatische Länder, bevor er schließlich nach 4.500 Kilometern im Süden Vietnams, im Mekong-Delta, dort wo meine Reise vor knapp sechs Wochen begonnen hat, in das südchinesische Meer mündet.
Entlang der gleichen, wunderschönen Uferlandschaft wie gestern, esse ich meine gekauften Bananen, die so viel kleiner und geschmacklich so viel süßer als die in Deutschland erhältlichen schmecken, lese ich in meinem Buch von Erich Fromm, höre ich “the very best of Cat Stevens” (auch Father and Son, Josh Holy ;-)) oder hänge einfach nur meinen Gedanken nach…ich hatte schöne Wochen in Laos…ich fühl mich wohl.





Sohn, du weißt ja, die „Cat Stevens“ musst mir daheim dann brennen 🙂 auch wenn wir beide „Mother and Son“ sind!
Erinnere mich dann bitte nochmal daran, wenn ich wieder daheim bin, dass „Mother and Son noch an den PC müssen“… *heul* 😀