Thailand, Bangkok

Was soll ich groß berichten…Bangkok halt. Ich liebe diese Stadt!

Da wir zu zweit unterwegs sind, haben Sophie und ich uns dazu entschieden, für unsere drei Nächte in der Hauptstadt etwas edler abzusteigen und haben uns ein Hotel mit Pool in der Nähe der Khao San Road gebucht. Unsere Tage bestehen aus Relaxen am Pool, günstigem Chang-Bier in den Bars des Khao San-Areals, leckerem thailändischem Essen und täglichen Massagen.

Heute nehme ich mir etwas Zeit für mich. Während Sophie nach dem Frühstück in Richtung Pool schlendert, ziehe ich zu Fuß los in Richtung Wat Saket, dem golden Mountain. Ich erweise Buddha die Ehre, zünde eine Kerze an und verweile ein paar Minuten mit geschlossenen Augen in einer Nebennische. Vom Wat Saket nehme ich das Langboot durch die Kanäle Bangkoks in Richtung Siam Center und genieße ganz traditionell einen Cappuccino im Cafè “The Coffee Bean & Tea Leaf”. Nach einem kurzen Abstecher ins MBK-Einkaufszentrum mache ich mich auf den Rückweg zum Hotel, um mich für den Abend frisch zu machen. Ich brauche nicht viel, um mich in Bangkok glücklich zu fühlen. Ein kleiner Plausch hier, ein freundliches Nicken da, etwas Zeit für mich an meinen besonderen Orten…

Gegen 18.30Uhr steigen Sophie und ich in das Taxi ein und machen uns auf den Weg zum Sofitel. Heute werde ich zum ersten Mal auf eine Skybar in Bangkok gehen. Als wir am Hotel ankommen, wird uns die Autotüre geöffnet und der Hotelpage zeigt einladend zur großen Eingangspforte aus Glas. Drinnen erwartet uns eine große Eingangshalle und eine freundliche Rezeptionistin navigiert uns zu den Aufzügen, von denen uns einer in den 9. Stock katapultiert und einen Moment später rasen wir in einem zweiten Lift in die 29. Etage. Oben angekommen, weht uns eine sanfte Brise entgegen, klassische Musik im Hintergrund bekräftigt die verbeugende Geste des Obers und wie ich das Panorama vor mir zur Kenntnis nehme, stockt mir kurz der Atem. Wow!

Auf 21.00Uhr verabschiede ich mich schließlich von Sophie, die mit dem Taxi zurück in die Khao San Road fährt und mache mich zu Fuß in eine etwa 30 Minuten entfernte Bar auf, in der ich mich mit Mind treffe, die ich bereits seit meinem ersten Besuch in Bangkok kenne. Laut Mind gibt es hier eine der besten Shishas der Stadt, was man allerdings nicht zu laut sagen sollte, da das Shisha rauchen in Thailand strikt verboten ist. Mit Mind lasse ich schließlich den Abend und auch meinen vierten Bangkok-Aufenthalt gemütlich bei Tiger-Bier und einer Shisha mit Minzgeschmack ausklingen. Morgen geht’s weiter nach Süden…

How is going, Australia?

…irgendeinen Bekannten trifft man hier immer!
Die Aussicht von der 29sten Etage des Sofitels aus…
…der Skypool befindet sich im 10ten Stock.
Bangkok!

Thailand, Bangkok

Bangkok. Die Stadt der Engel.

Nachdem ich gestern Morgen mit dem Zug aus Chiang Mai gekommen bin und die erste Nacht unweit der Khao San Road verbracht habe, ziehe ich heute in ein anderes Hostel um. Nirgends reihen sich mehr preisgünstige Hotels, Restaurants und Massagesalons aneinander und viele der berühmten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten von der Khao San Road entfernt. Für einen ersten Besuch in Bangkok ist eine Unterkunft in dem Gebiet im Westen der Stadt also absolut empfehlenswert. Ich bin jetzt bereits das dritte Mal in Bangkok und habe das Gebiet westlich vom Golden Mountain mehrfach besucht. Auch die anderen Viertel der Stadt haben eine Menge zu bieten, wodurch ich gerne etwas mehr ins Zentrum sowie näher an die Stationen des öffentlichen Nahverkehrs heran möchte.

Um ihn selbst nicht zu vergessen, muss ich an dieser Stelle den Massagesalon “Massage in Garden” unweit der Khao San Road erwähnen, in dem ich gestern Abend eine absolut phantastische Ganzkörper-Öl-Massage bekommen habe. Wer mal in der Nähe ist: Umgerechnet etwa 9,00 € für 60 Minuten…ich tendiere dazu, das als meine beste Massage zu betiteln, die ich bisher genießen durfte!

Zurück zu meiner Stadt. Ich war in der Vergangenheit stets ein großer Fürsprecher Bangkok’s und die letzten Tage dann sehr gespannt darauf, wie ich mich dieses Mal hier wohl fühlen würde, nachdem ich so viele andere Orte auf dieser schönen Welt seit meinem letzten Aufenthalt vor knapp zwei Jahren gesehen habe und kennenlernen durfte. Was sich gestern dann zunächst tatsächlich etwas fremd angefühlt hat, ändert sich nun schlagartig, nachdem ich meinen Unterkunftswechsel in das “Siam Journey Guesthouse”, zwischen den BTS-Stationen Ratchathewi und Phaya Thai gelegen, vollzogen habe und mich zu Fuß den Phaya Thai Road in Richtung der großen Siam-Einkaufszentren und dem MBK aufmache. Es ist schön, wenn man seine Umgebung kennt und ich verspüre unendliche Freude in mir aufkommen, als die Straßen beginnen, mir vertrauter zu erscheinen. Es scheint alles so unverändert. Die unzähligen Cafès entlang der Straße, all die unterschiedlichen Essensstände auf den Gehwegen davor, die vollen Straßen, die sich übereinanderwinden, bevor die BTS-Bahn ganz oben darüber hinwegrauscht, all die unterschiedlich aussehenden Menschen, die mir entgegenkommen oder an mir vorbeieilen.

Ich entscheide mich in das Siam-Center zu gehen und finde mich vor dem Cafè “the coffee bean and tea leaf” wieder, in dem ich vor knapp zwei Jahren, bei meinem letzten Aufenthalt in Bangkok, am Abend vor meinem Rückflug nach Deutschland einen Cappuccino getrunken habe. Ich muss bei der Sicht auf den Preis für einen Cappuccino kurz schmunzeln; hatte ich damals wirklich so viel bezahlt!? Reist man mit einem festen Tagesbudget, lernt man die günstigeren Plätze zu finden und trinkt (zumindest) nicht täglich Kaffee in der Nobel-Mall. Nun gut. Ich bestelle das gleiche Getränk wie damals, wähle den gleichen Platz hinten rechts in dem vielleicht 50 Quadratmeter großen Raum, dessen zwei Außenwände aus einer gut isolierten Glasfassade bestehen und sitze so mit meinem Cappuccino an dem mir bereits bekannten Tischchen mit dem Rücken zur Wand. Zu meiner Rechten, etwa 4 Meter unter mir, windet sich der stark befahrene, sechsspurige Rama I. Road unter der BTS-Station Siam hindurch, auf dem Verkehrspolizisten versuchen, den Verkehr in die und aus der Parkhaus-Einfahrt des Siam Centers zu lotsen und gerade aus, auf meiner Höhe, springen die durch all die Lichter und Leuchten funkelnden Wasserfontänen vor dem Eingang zum Siam Paragon in regelmäßigen Abständen in die Höhe. Wie ich so da sitze, fühle ich mich prompt in die Zeit meines letzten Besuchs zurückversetzt und ich fühle in mir das gleiche, zufriedene und stolze Gefühl, wie ich es damals in mir getragen habe.

Bangkok. Schön, hier zu sein…

Bangkok…Stadt der Engel.
Mit dem Slowboat durch die Kanäle…
Wat Arun jenseits des großen Flußes.
Buddha-Statue am Wat Saket; Golden Mountain.
Das Krematorium zu Ehren des verstorbenen Königs Rama IX.
Garuda, der Götterbote.
Das Geleit des toten Königs.
Der Rama I. Road unterhalb der BTS-Station Siam.

Bangkok, City of Life.