Thailand, Chiang Rai

Neues Jahr, neues Glück…und neue Ziele.

Nach 7 Tagen in Bangkok bin ich gestern Abend schließlich nach Chiang Rai geflogen und schau mir das Örtchen so nun also doch noch an. Nach einer ordentlichen Portion Schlaf gönne ich mir unweit meines Hostels erst einmal ein leckeres Frühstück bei Risen Koff, die hier den Kaffee ihrer eigenen Plantage aus dem Westen Chiang Rai’s vertreiben. Leider fehlt mir die Zeit für einen Besuch der Kaffee-Plantage, zumal Risen Koff seine Kaffeebohnen wohl auch in Europa vertreibt. Wer also mal über das Logo mit dem schwarzen Kaffeeblatt stolpert…aus Thailand’s Nordosten, unweit dem goldenen Dreieck, wo die Grenzen der Länder Thailand, Laos und Myanmar zusammenlaufen. Was die Pancakes angeht, die ich zum Frühstück bestellt habe, so müssen diese sich geschmacklich leider hinter denen aus dem “Blue Diamond” in Chiang Mai anstellen…aber gut; Meckatzer haben sie auch nicht; überall alles bekommen zu können, würde den Dingen ihren Charme rauben.

Dann ist Sightseeing angesagt. Ich miete mir im Hostel ein Fahrrad und radel zunächst zum 12 Kilometer entfernten Wat Rong Khun, dem weißen Tempel. Ein prächtiges Gebäude, das allerdings von Touristen regelrecht überrannt wird. Eine Stunde später geht’s abseits der Hauptverkehrsstraße gemütlich zurück nach Chiang Rai, damit ich mir auch einen Eindruck über die Stadt selbst verschaffen kann, wenn ich schon einmal hier bin. Ich muss mich an dieser Stelle leider auf die Seite derer stellen, die meinen, dass es ausreichend ist, von Chiang Mai aus eine Tagestour zu buchen…sicher handelt es sich bei einer solchen Tour um einen vollgepackten Tag, aber man hat am Abend ganz bestimmt mehr gesehen als ich es tat, da die Sehenswürdigkeiten alle etwas verstreut liegen. Außerdem kann man sich tags darauf dann anderen, schöneren Orten widmen, an denen der Tourismus und meinem Gefühl nach auch das an den Tourismus angepasste Preisgefüge nicht so allgegenwärtig ist. Beeindruckend waren der “white temple” und der Wat Phra Kaew, in dem der Smaragd-Buddha, offizieller Name “Phra Phuttha Maha Mani Ratana Patimakorn”, Thailand’s National-Heiligtum, im Jahr 1434 gefunden wurde, allemal.

Morgen geht’s übrigens nach Chiang Mai zurück…von wo aus ich dann am Freitag aber auch wirklich gleich wieder in das Städtchen Pai aufbreche!

Bei Risen Koff sieht das auch gut aus…
Wat Rong Khun…
…oder auch „white temple“.
Der Eingang zum Tempel symbolisiert die Hölle, durch die man zum Himmelreich aufsteigt.
Das…ähm…war das Dach des Klohäusschens.
Eines der Gebäude innerhalb des Wat Phra Kaew.
Der Bronze Buddha im Wat Phra Kaew.
Der Wat Jedyod…den ich, wieso nur, sofort dem Jedimeister Yoda zugeschrieben hab…