Thailand, Auf nach Myanmar

Heute vor 10 Wochen habe ich Deutschland verlassen, habe ich mein Zuhause hinter mir gelassen und bin hinaus in die Welt gezogen. Zu diesem Zeitpunkt war Thailand noch überhaupt kein Bestandteil meiner Reiseroute und nun habe ich mein Aufenthaltsrecht bis zum letzten Tag ausgekostet.

Vor 30 Tagen, über den Grenzposten in Chiang Khong, vom Norden von Laos aus, in Thailand eingecheckt, checke ich heute, über den Flughafen in Chiang Mai, mit einem Flug nach Mandalay in Myanmar, in Thailand aus. Ich hatte vier wundervolle Wochen im Norden von Thailand. Ich habe ein paar sehr besondere Menschen kennengelernt, habe ein paar sehr schöne Plätze entdeckt und ein paar sehr wichtige Erkenntnisse über mich selbst erlangt.

Reisen verändert…bái còn ná, Thailand!

Offiziell dussa…
…Propeller?
Neues Land, neue Abenteuer…
Die Welt ist ein Blumenkohl…
Hallo Myanmar…
…eines der ärmsten Länder der Welt.
…wenn das Geld lose im Rucksack transportiert werden muss, weil der Geldbeutel nicht genug Fassungsvermögen besitzt…

Thailand, Pai

Egal wer mit wem über Thailand spricht, früher oder später fällt immer der Name Pai. Ein nicht all zu großes Städtchen, dass in einem kleinen, grünen Tal liegt und von hohen Bergen umgeben ist. Die Ortschaft selbst grenzt an einen kleinen Fluss, der gemütlich dahin plätschert, die Straßen sind mit allerlei netten Cafès und kleinen, gemütlichen Restaurants zu beiden Seiten geschmückt und das Umland ist gesegnet mit wundervoller Natur, herrlichen Wanderwegen, heißen Quellen im Norden und Süden sowie einigen sehr nett anzuschauenden, kulturellen Plätzchen. Leider wird mein Aufenthalt von einer Art Rachenentzündung begleitet, wodurch ich meinen geplanten 6 Tage-Aufenthalt bereits nach drei Tagen beende, um in Chiang Mai ärztlichen Rat aufzusuchen…

Pai. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich hier irgendwann nochmal zurückkomme…see ya!

Auch Pai kann „spicy“.

Vorsicht ist besser als Nachsicht…Augen auf im hohen Gras!

Schlaf gut, Pai.

Thailand, Chiang Rai

Neues Jahr, neues Glück…und neue Ziele.

Nach 7 Tagen in Bangkok bin ich gestern Abend schließlich nach Chiang Rai geflogen und schau mir das Örtchen so nun also doch noch an. Nach einer ordentlichen Portion Schlaf gönne ich mir unweit meines Hostels erst einmal ein leckeres Frühstück bei Risen Koff, die hier den Kaffee ihrer eigenen Plantage aus dem Westen Chiang Rai’s vertreiben. Leider fehlt mir die Zeit für einen Besuch der Kaffee-Plantage, zumal Risen Koff seine Kaffeebohnen wohl auch in Europa vertreibt. Wer also mal über das Logo mit dem schwarzen Kaffeeblatt stolpert…aus Thailand’s Nordosten, unweit dem goldenen Dreieck, wo die Grenzen der Länder Thailand, Laos und Myanmar zusammenlaufen. Was die Pancakes angeht, die ich zum Frühstück bestellt habe, so müssen diese sich geschmacklich leider hinter denen aus dem “Blue Diamond” in Chiang Mai anstellen…aber gut; Meckatzer haben sie auch nicht; überall alles bekommen zu können, würde den Dingen ihren Charme rauben.

Dann ist Sightseeing angesagt. Ich miete mir im Hostel ein Fahrrad und radel zunächst zum 12 Kilometer entfernten Wat Rong Khun, dem weißen Tempel. Ein prächtiges Gebäude, das allerdings von Touristen regelrecht überrannt wird. Eine Stunde später geht’s abseits der Hauptverkehrsstraße gemütlich zurück nach Chiang Rai, damit ich mir auch einen Eindruck über die Stadt selbst verschaffen kann, wenn ich schon einmal hier bin. Ich muss mich an dieser Stelle leider auf die Seite derer stellen, die meinen, dass es ausreichend ist, von Chiang Mai aus eine Tagestour zu buchen…sicher handelt es sich bei einer solchen Tour um einen vollgepackten Tag, aber man hat am Abend ganz bestimmt mehr gesehen als ich es tat, da die Sehenswürdigkeiten alle etwas verstreut liegen. Außerdem kann man sich tags darauf dann anderen, schöneren Orten widmen, an denen der Tourismus und meinem Gefühl nach auch das an den Tourismus angepasste Preisgefüge nicht so allgegenwärtig ist. Beeindruckend waren der “white temple” und der Wat Phra Kaew, in dem der Smaragd-Buddha, offizieller Name “Phra Phuttha Maha Mani Ratana Patimakorn”, Thailand’s National-Heiligtum, im Jahr 1434 gefunden wurde, allemal.

Morgen geht’s übrigens nach Chiang Mai zurück…von wo aus ich dann am Freitag aber auch wirklich gleich wieder in das Städtchen Pai aufbreche!

Bei Risen Koff sieht das auch gut aus…
Wat Rong Khun…
…oder auch „white temple“.
Der Eingang zum Tempel symbolisiert die Hölle, durch die man zum Himmelreich aufsteigt.
Das…ähm…war das Dach des Klohäusschens.
Eines der Gebäude innerhalb des Wat Phra Kaew.
Der Bronze Buddha im Wat Phra Kaew.
Der Wat Jedyod…den ich, wieso nur, sofort dem Jedimeister Yoda zugeschrieben hab…

Thailand, Bangkok, happy new year

Ein 01. Januar gehört grundsätzlich nicht zu meinen Lieblingstagen…aber die Nacht war cool. Silvester 2017/2018. One Night in Bangkok.

Ich wünsche dir an dieser Stelle von Herzen alles Gute, vor allem viel Gesundheit und schöne Erlebnisse, für das neue Jahr 2018!

„Gutes Neues“ von der Siam Journey Guesthouse-Crew.
…neues Jahr; neue Fachgebiete, die man erkunden könnte…
…und dann stand dort Tom.