Malaysia, Penang

Nach sieben Tagen in der malaysischen Hauptstadt, entscheide ich mich dazu, wenigstens noch nach Penang weiterzufahren, um ein bisschen mehr von Malaysia zu sehen.

Penang liegt an der Westküste von Malaysia an der Straße von Malakka und gehört mit der großen Stadt Georgetown im Nordosten der Insel zu den touristischen Orten in Malaysia. Im Moment ist besonders viel los; in Georgetown leben viele Chinesen und morgen beginnt das chinesische Neujahrsfest…

Good Morning, Penang…oder besser Planet Hoth?
Streetart in Penang.

Kek Lok Si-Tempel, Penang
Georgetown…

happy chinese new year!
Ein gutes Frühstück ist reichhaltig…oder war das andersrum?

Malaysia, Kuala Lumpur

Unterhalte ich mich mit Langzeit-Travellern, so werde ich immer wieder darin bestätigt, dass eine Reise aus Höhen und auch aus Tiefen besteht. Ich denke, unabhängig davon, wo wir uns aufhalten, wo wir unseren Tag verbringen, wo wir leben, befinden wir uns alle auf einer Reise. Auf der Reise des Lebens. Alle kennen wir gute Zeiten und schlechte Zeiten (Sind Ricky und Cora inzwischen eigentlich auf RTL wieder aus dem Luftschutzbunker rausgekommen, TaTwo?), alle kennen wir Zeiten, in denen wir vor Energie strotzen und Zeiten, in denen wir träge sind.

Ich bin nun seit über vierzehn Wochen unterwegs und nach so vielen Eindrücken, die ich zuletzt in Myanmar erhalten durfte, in einer trägen Phase meiner Reise angekommen. Mir geht es gut aber ich sehne mich nach Ruhe, nach Nichtstun und nach Schlaf.

Malaysia zu besuchen war nicht geplant und dadurch gibt es auch keine wirklichen Ziele für meinen Aufenthalt hier. Mehr oder weniger auf meinen Weiterflug nach Sri Lanka wartend, hatte ich mir nun überlegt, die Zeit mit am Strand liegen und tauchen gehen zu vertreiben. “Il dolce far niente”, wie man in Italien wohl sagen würde.

Leider muss ich direkt zu Beginn meiner Recherche feststellen, dass die Tauchsaison momentan Winterpause genießt, wodurch die meisten Inseln verweist sind und bis auf ein paar wenige teure Luxus-Resorts alles geschlossen hat.

Und so zieht mit mir oberschwäbische Gemütlichkeit in Kuala Lumpur ein. Kurzerhand verlängere ich meinen Hotelaufenthalt von zwei auf fünf Nächte und verbringe meine Tage in Cafès und in den Straßen um mein Hotel herum. Ein bisschen Sightseeing ist dann zum Schluß natürlich auch dabei und spätestens, als ich Sasha kennenlerne, die in “KL” aufgewachsen ist, lerne ich mit ihr auch ein paar nicht so ganz touristische Plätzchen und ein bisschen die malaysische Lebensweise kennen.

Vielen Dank für alles, Sasha!

Ein hohes Haus ist meist ein Hochhaus.
Petronas Towers bei Tag.
Petronas Towers bei Nacht.
Der Eingang zu den Batu Caves.

Der Versuch, kurzzeitig die Heimat zu besuchen…

Myanmar, Yangon

Yangon in Myanmar. Ehemals Rangon in Birma. Meine vorerst letzte Station in Myanmar. Ein wundervolles Land, dass mich wirklich verzaubert hat…vielleicht auf bald…und jetzt erstmal weiter nach Malaysia.

Independence Monument, Yangon
In einer alten Stadt gibt’s auch alte Häuser…
Irgendwo am River…
Shwedagon Pagoda, Yangon
Auch kleine Nonnen lieben eine schöne Aussicht…
…aber Geduld beim Warten zu bewahren…
…ist eine Tugend.
Hallo Malaysia…

Myanmar, Mandalay, Das Umland

…und bei all der Zeit in Mandalay, hat es mich auf der Suche nach Abenteuern und guten Fotomotiven dann auch in Mandalay’s Umland getrieben:

Inwa, südlich von Mandalay
Inwa, südlich von Mandalay
Inwa, südlich von Mandalay
Mingun, nordwestlich von Mandalay
Mingun, nordwestlich von Mandalay
Mingun, nordwestlich von Mandalay
Mingun, nordwestlich von Mandalay
Mingun, nordwestlich von Mandalay
U-Bein-Bridge, südlich von Mandalay (Eines meiner Lieblingsbilder!)
U-Bein-Bridge, südlich von Mandalay (Ein weiteres meiner Lieblingsbilder!)
U-Bein-Bridge, südlich von Mandalay
U-Bein-Bridge, südlich von Mandalay

Myanmar, Mandalay

Mandalay ist die zweitgrösste Stadt Myanmars. Die Stadt, über die ich nach Myanmar eingereist bin, in der ich für etwa 2 ½ Stunden verweilte, als ich vom Chin State in den Shan State übersiedelte, in die ich für zwei Nächte entspannten Schlaf nach so vielen Tagen Trekking zurückkehrte…und dann für 6 Nächte blieb, weil’s sich grad so anbot.

Mandalay ist nicht Hanoi, Mandalay ist nicht Chiang Mai. Und trotzdem hat Mandalay Charme. Birmanischen Charme.

Da gehört eigentlich noch ein braun-weiß gefleckter Hund mit ins Bild, der jedoch bei allen drei Versuchen das Weite gesucht hat…

Unverhofft auf dem Heimweg mit dem Fahrrad…DAS war unglaublich!

Myanmar, Auf dem Irrawaddy River weiter gen Westen

Myanmar. Oder wie von vielen bis heute genannt: Birma. Nachdem ich gestern Abend mit dem Flugzeug aus Chiang Mai in Mandalay gelandet bin, geht es heute direkt weiter in das weiter westlich gelegene Bagan. Shelby, die seit Sukhothai regelmässig meinen Weg kreuzt, ist auch hier in Mandalay und wir haben beschlossen, gemeinsam loszuziehen, um die berühmten Tempel von Bagan zu entdecken. Es gibt einen herrlichen Tagestrip per Boot auf dem Irrawaddy River von Mandalay Richtung Westen und als echte Abenteurer lassen wir uns diese Alternative zum üblichen Langstreckenbus natürlich nicht entgehen. Als ich gestern Abend, gegen 10:30pm, nach einem langen Tag in meinem Hostel eingecheckt und mich ins WLan einwählt habe, war ich über Shelby’s Nachricht vielleicht nicht ganz so erfreut, in der sie mir mitteilte, dass wir uns am nächsten Morgen bereits um 06.30Uhr am Hafen einzufinden haben…aber gut.

Mein Wecker geht um 05.40Uhr runter und nach einem kurzen Sprung ins Bad plus einem Early-Checkout, sitze ich um kurz nach 6 zusammen mit dem Kerl von der Nachtschicht auf dessen Roller, mit dem er mich freundlicherweise zum Hafen chauffiert. Es ist kalt. Und es ist noch dunkel. Trotzdem sind die ersten Leute bereits auf den Straßen und überall in der Stadt kreuzen die Mönche in den für Myanmar so typischen bordeauxroten Mönchsroben unseren Weg. Sie sind schon seit etwa 4:00am auf den Beinen, haben bereits die erste Meditation beendet und gehen nun, wie jeden Morgen, von Haus zu Haus, um Essensspenden entgegenzunehmen. Obwohl mir der eisige Fahrtwind ins Gesicht bläst, genieße ich die Fahrt. Ein magischer Moment.

Um 6.20Uhr treffe ich (erneut etwas verfrüht, MT!) am Hafen ein, bezahle meinen Fahrer und höre nach kurzem Warten die vertraute Stimme von Shelby hinter mir. Hello again. Shelby führt mich zum Fluß hinunter und über mehrere Schiffe hinweg auf unser Boot. Boot ist dabei nicht wirklich passend, hat es doch einen großen Laderaum und Sitzplätze für etwa zwanzig Passagiere unter Deck sowie weitere zwanzig bis dreißig Plätze, ein Sonnendeck, zwei Toiletten, eine kleine Bar und die Fahrerkabine auf dem Deck. Shelby hat bereits einen Platz auf dem Oberdeck für mich reserviert und so vertraue ich meinen Backpack der Schiffscrew an und mach es mir mit meiner Hello Kitty-Decke, die mir durch ein Mitglied der Besatzung gereicht wird, auf meinem Sitzplatz gemütlich.

Während die Sonne langsam hinter dem Horizont hervorkommt, stechen wir in Mandalay mit vollbesetztem Boot in See bzw. in den River. Unsere Fahrt wird in etwa 8 Stunden betragen…viel Zeit, um die letzten Wochen in Thailand gedanklich weiter zu verarbeiten, die Flusslandschaft des neuen Landes zu genießen und den letzten Abenteuern von Shelby zu lauschen.

Thailand, Auf nach Myanmar

Heute vor 10 Wochen habe ich Deutschland verlassen, habe ich mein Zuhause hinter mir gelassen und bin hinaus in die Welt gezogen. Zu diesem Zeitpunkt war Thailand noch überhaupt kein Bestandteil meiner Reiseroute und nun habe ich mein Aufenthaltsrecht bis zum letzten Tag ausgekostet.

Vor 30 Tagen, über den Grenzposten in Chiang Khong, vom Norden von Laos aus, in Thailand eingecheckt, checke ich heute, über den Flughafen in Chiang Mai, mit einem Flug nach Mandalay in Myanmar, in Thailand aus. Ich hatte vier wundervolle Wochen im Norden von Thailand. Ich habe ein paar sehr besondere Menschen kennengelernt, habe ein paar sehr schöne Plätze entdeckt und ein paar sehr wichtige Erkenntnisse über mich selbst erlangt.

Reisen verändert…bái còn ná, Thailand!

Offiziell dussa…
…Propeller?
Neues Land, neue Abenteuer…
Die Welt ist ein Blumenkohl…
Hallo Myanmar…
…eines der ärmsten Länder der Welt.
…wenn das Geld lose im Rucksack transportiert werden muss, weil der Geldbeutel nicht genug Fassungsvermögen besitzt…

Thailand, Pai

Egal wer mit wem über Thailand spricht, früher oder später fällt immer der Name Pai. Ein nicht all zu großes Städtchen, dass in einem kleinen, grünen Tal liegt und von hohen Bergen umgeben ist. Die Ortschaft selbst grenzt an einen kleinen Fluss, der gemütlich dahin plätschert, die Straßen sind mit allerlei netten Cafès und kleinen, gemütlichen Restaurants zu beiden Seiten geschmückt und das Umland ist gesegnet mit wundervoller Natur, herrlichen Wanderwegen, heißen Quellen im Norden und Süden sowie einigen sehr nett anzuschauenden, kulturellen Plätzchen. Leider wird mein Aufenthalt von einer Art Rachenentzündung begleitet, wodurch ich meinen geplanten 6 Tage-Aufenthalt bereits nach drei Tagen beende, um in Chiang Mai ärztlichen Rat aufzusuchen…

Pai. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich hier irgendwann nochmal zurückkomme…see ya!

Auch Pai kann „spicy“.

Vorsicht ist besser als Nachsicht…Augen auf im hohen Gras!

Schlaf gut, Pai.

Thailand, Bangkok, happy new year

Ein 01. Januar gehört grundsätzlich nicht zu meinen Lieblingstagen…aber die Nacht war cool. Silvester 2017/2018. One Night in Bangkok.

Ich wünsche dir an dieser Stelle von Herzen alles Gute, vor allem viel Gesundheit und schöne Erlebnisse, für das neue Jahr 2018!

„Gutes Neues“ von der Siam Journey Guesthouse-Crew.
…neues Jahr; neue Fachgebiete, die man erkunden könnte…
…und dann stand dort Tom.

Thailand, Bangkok

Bangkok. Die Stadt der Engel.

Nachdem ich gestern Morgen mit dem Zug aus Chiang Mai gekommen bin und die erste Nacht unweit der Khao San Road verbracht habe, ziehe ich heute in ein anderes Hostel um. Nirgends reihen sich mehr preisgünstige Hotels, Restaurants und Massagesalons aneinander und viele der berühmten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten von der Khao San Road entfernt. Für einen ersten Besuch in Bangkok ist eine Unterkunft in dem Gebiet im Westen der Stadt also absolut empfehlenswert. Ich bin jetzt bereits das dritte Mal in Bangkok und habe das Gebiet westlich vom Golden Mountain mehrfach besucht. Auch die anderen Viertel der Stadt haben eine Menge zu bieten, wodurch ich gerne etwas mehr ins Zentrum sowie näher an die Stationen des öffentlichen Nahverkehrs heran möchte.

Um ihn selbst nicht zu vergessen, muss ich an dieser Stelle den Massagesalon “Massage in Garden” unweit der Khao San Road erwähnen, in dem ich gestern Abend eine absolut phantastische Ganzkörper-Öl-Massage bekommen habe. Wer mal in der Nähe ist: Umgerechnet etwa 9,00 € für 60 Minuten…ich tendiere dazu, das als meine beste Massage zu betiteln, die ich bisher genießen durfte!

Zurück zu meiner Stadt. Ich war in der Vergangenheit stets ein großer Fürsprecher Bangkok’s und die letzten Tage dann sehr gespannt darauf, wie ich mich dieses Mal hier wohl fühlen würde, nachdem ich so viele andere Orte auf dieser schönen Welt seit meinem letzten Aufenthalt vor knapp zwei Jahren gesehen habe und kennenlernen durfte. Was sich gestern dann zunächst tatsächlich etwas fremd angefühlt hat, ändert sich nun schlagartig, nachdem ich meinen Unterkunftswechsel in das “Siam Journey Guesthouse”, zwischen den BTS-Stationen Ratchathewi und Phaya Thai gelegen, vollzogen habe und mich zu Fuß den Phaya Thai Road in Richtung der großen Siam-Einkaufszentren und dem MBK aufmache. Es ist schön, wenn man seine Umgebung kennt und ich verspüre unendliche Freude in mir aufkommen, als die Straßen beginnen, mir vertrauter zu erscheinen. Es scheint alles so unverändert. Die unzähligen Cafès entlang der Straße, all die unterschiedlichen Essensstände auf den Gehwegen davor, die vollen Straßen, die sich übereinanderwinden, bevor die BTS-Bahn ganz oben darüber hinwegrauscht, all die unterschiedlich aussehenden Menschen, die mir entgegenkommen oder an mir vorbeieilen.

Ich entscheide mich in das Siam-Center zu gehen und finde mich vor dem Cafè “the coffee bean and tea leaf” wieder, in dem ich vor knapp zwei Jahren, bei meinem letzten Aufenthalt in Bangkok, am Abend vor meinem Rückflug nach Deutschland einen Cappuccino getrunken habe. Ich muss bei der Sicht auf den Preis für einen Cappuccino kurz schmunzeln; hatte ich damals wirklich so viel bezahlt!? Reist man mit einem festen Tagesbudget, lernt man die günstigeren Plätze zu finden und trinkt (zumindest) nicht täglich Kaffee in der Nobel-Mall. Nun gut. Ich bestelle das gleiche Getränk wie damals, wähle den gleichen Platz hinten rechts in dem vielleicht 50 Quadratmeter großen Raum, dessen zwei Außenwände aus einer gut isolierten Glasfassade bestehen und sitze so mit meinem Cappuccino an dem mir bereits bekannten Tischchen mit dem Rücken zur Wand. Zu meiner Rechten, etwa 4 Meter unter mir, windet sich der stark befahrene, sechsspurige Rama I. Road unter der BTS-Station Siam hindurch, auf dem Verkehrspolizisten versuchen, den Verkehr in die und aus der Parkhaus-Einfahrt des Siam Centers zu lotsen und gerade aus, auf meiner Höhe, springen die durch all die Lichter und Leuchten funkelnden Wasserfontänen vor dem Eingang zum Siam Paragon in regelmäßigen Abständen in die Höhe. Wie ich so da sitze, fühle ich mich prompt in die Zeit meines letzten Besuchs zurückversetzt und ich fühle in mir das gleiche, zufriedene und stolze Gefühl, wie ich es damals in mir getragen habe.

Bangkok. Schön, hier zu sein…

Bangkok…Stadt der Engel.
Mit dem Slowboat durch die Kanäle…
Wat Arun jenseits des großen Flußes.
Buddha-Statue am Wat Saket; Golden Mountain.
Das Krematorium zu Ehren des verstorbenen Königs Rama IX.
Garuda, der Götterbote.
Das Geleit des toten Königs.
Der Rama I. Road unterhalb der BTS-Station Siam.

Bangkok, City of Life.